#Osternbedeutet: Die Beziehung von Körper und Geist

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Einfach eingeschlafen: Jesus nimmt seine Jünger mit in den Garten Getsemani um zu beten. Sie sollen auf ihn warten, schlafen aber ein. Foto: Flickr.com/dora-alis

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf.  In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 9 und beschreibt die Beziehung von Körper und Geist. Er bezieht sich auf  Matthäus 26, 40-46 (im Bild).

Bildschirmfoto 2016-03-09 um 20.31.48Körper und Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Geht es dem einen nicht gut, leidet auch der andere. So wie in der heutigen Bibelstelle: Der Geist der Jünger ist willig, aber die menschliche Natur, also auch der Körper, ist schwach. Wer beide außerdem miteinander verbindet, ist der Heilige Geist, wenn man sich für ein Leben mit und für Gott entschieden hat:

„Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt? Gott hat euch seinen Geist gegeben und ihr gehört nicht mehr euch selbst. Er hat euch freigekauft und als sein Eigentum erworben. Macht ihm also Ehre an eurem Leib!“ (1. Korinther 6, 19-20)
Das bedeutet, dass wir Menschen unserem Körper nichts Schlimmes antun dürfen, denn der Heilige Geist wohnt in uns. Beispiele dafür sind: Prostitution (oder wie die Bibel es nennt „Unzucht“), zu viel Alkohol, Drogen, sich ritzen. Eben all das, was dem Körper schadet. Denn immer, wenn es ihm schlecht geht, wird es auch unserem Geist schlecht gehen.

Das sagt die Bibel über den Körper

In der Bibel wird der Körper häufig auch Leib genannt. Hier einige Bibelstellen:

>“Ihr widerspenstiges Volk, am Körper seid ihr beschnitten, aber euer Herz ist unbeschnitten, und eure Ohren sind verschlossen für Gottes Botschaft! Ständig widersetzt ihr euch dem Geist Gottes, ihr genauso wie damals eure Vorfahren!“ (Apostelgeschichte 7, 51)

> „Wisst ihr nicht, dass ihr samt eurem Körper Glieder am Leib von Christus seid? Kann ich die Glieder von Christus einfach zu Gliedern von Prostituierten machen? Das darf nicht sein!“ (1. Korinther 6, 15)
>“Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist.“ (1. Korinther 12, 12)
> „Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können. Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann.“ (Matthäus 10, 28)
> „Und er hat gesagt: ›Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.‹“ (Matthäus 19, 5)

Das sagt die Bibel über den Geist

Zu dem Geist gehört auch immer die Seele, teilweise werden die Begriffe synonym verwendet. Das sagt die Bibel:

>  „Am Abend brachten die Leute viele Besessene zu Jesus. Mit seinem Wort trieb er die bösen Geister aus und heilte alle Kranken.“ (Matthäus 8, 16)

> „Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird aus euch sprechen.“ (Matthäus 10, 20)
> „Vom Heiligen Geist erfüllt, ging Jesus vom Jordan weg. Vierzig Tage lang wurde er vom Geist in der Wüste umhergetrieben und vom Teufel auf die Probe gestellt. Die ganze Zeit hindurch aß er nichts, sodass er schließlich sehr hungrig war.“ (Lukas 4, 1)
„Gott aber, der uns seinen Frieden schenkt, vollende euch als sein heiliges Volk und bewahre euch völlig unversehrt, fehlerlos an Geist, Seele und Leib, für den Tag, an dem Jesus Christus, unser Herr, kommt.“ (1. Thessalonicher 5, 23)

Exkursion: Schlafen in der Bibel

In der heutigen Textstelle (Matthäus 26, 40-46) ist es so, dass die Jünger einschlafen und nicht wach bleiben, wie Jesus es möchte. Denn „Der Geist in euch ist willig, aber eure menschliche Natur ist schwach“, sagt Jesus dort. In der Bibel gibt es noch weitere Stellen, in denen es um das Schlafen geht:

 > Der Schlaf im Gleichnis um die Kraft Gottes zu zeigen:

„Zu den versammelten Menschen sagte Jesus: »Mit der neuen Welt Gottes ist es wie mit dem Bauern und seiner Saat: Hat er gesät, so geht er nach Hause, legt sich nachts schlafen, steht morgens wieder auf – und das viele Tage lang. Inzwischen geht die Saat auf und wächst; der Bauer weiß nicht wie.
Ganz von selbst lässt der Boden die Pflanzen wachsen und Frucht bringen. Zuerst kommen die Halme, dann bilden sich die Ähren und schließlich füllen sie sich mit Körnern. Sobald das Korn reif ist, schickt der Bauer die Schnitter, denn es ist Zeit zum Ernten.«“ (Markus 4, 26-29)
> „Jesus hatte jedoch von seinem Tod gesprochen; sie aber meinten, er rede nur vom Schlaf.“ (Johannes 11, 13)
> Paulus berichtet: „Ich hatte Mühe und Not und oftmals schlaflose Nächte. Ich war hungrig und durstig, oft hatte ich tagelang nichts zu essen. Ich fror und hatte nichts Warmes anzuziehen.“ (2. Korinther 11, 27)
> Ein Wunder Jesu: „Jesus kam in das Trauerhaus. Als er die Flötenspieler für das Begräbnis und all die aufgeregten Menschen sah, sagte er: »Hinaus mit euch! Das Mädchen ist nicht tot, es schläft nur.« Da lachten sie ihn aus. Er ließ die Leute hinauswerfen, ging in den Raum, in dem das Mädchen lag, und nahm es bei der Hand; da stand es auf.“ (Matthäus 9, 23-25)

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