#Osternbedeutet: Die Frauen bei der Kreuzigung

 

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„Wieso weinst du?“, fragte Jesus Maria aus Magdala. Dann erkannte sie den Auferstandenen! Foto: Flickr.com/Waitingfortheword

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf. In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 25 und portraitiert die Frauen, die die Kreuzigung Jesu beobachteten. Er bezieht sich auf  Matthäus 27, 55-56 (im Bild).

Bildschirmfoto 2016-03-25 um 18.36.44In der heutigen Bibelstelle werden drei Frauen genannt, die Jesus Kreuzigung aus der Ferne beobachteten: Maria aus Magdala; Maria, die Mutter von Jakobus und Josef und die Mutter der beiden Söhne von Zebedäus. Diese drei wollen wir uns im Folgenden genauer anschauen.

Maria aus Magdala

„In der nun folgenden Zeit zog Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf. Überall verkündete er die Gute Nachricht, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichten und sein Werk vollenden werde. Dabei begleiteten ihn ständig die Zwölf und einige Frauen, die er von bösen Geistern befreit und von Krankheiten geheilt hatte. Es waren Maria aus Magdala, aus der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte,…“ (Lukas 8, 1-2)

Maria aus Magdala gehörte also zu dem engeren Kreise von Jesus. Er hatte sie von sieben bösen Geistern geheilt. Außerdem spielt sie innerhalb der Ostergeschichte noch eine entscheidende Rolle: Sie geht morgens früh zum Grab und sieht, dass der Stein weggerollt ist. Sie erfährt als erstes, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, denn dieser spricht auch mit ihr. Davon erzählt sie auch gleich den Jüngern. (Vergleiche: Johannes 20, 1-18)

Maria, die Mutter von Jakobus und Josef

Die Bibel verrät nicht viel über Maria, die Mutter von Jakobus und Josef. Historiker und Bibelausleger haben Folgendes über sie gesagt:

  • Sie wird auch Maria des Kleophas/Klopas genannt.
  • Aus dem griechischen Text ginge nicht hervor, ob sie die Mutter, Tochter oder Frau des Kleophas ist. Dieser wurde bekannt als einer der zwei Jünger, denen Jesus nach seiner Auferstehung begegnet, als sie unterwegs nach Emmaus sind.
  • Ihre Kinder (mit denen sie häufig abgebildet wird): Jakobus, Sohn des Alphäus, Simon Zelotes, Judas Thaddäus und Joses oder Barnabas
  • Wahrscheinlich Schwester oder Schwägerin der Maria (Mutter von Jesus)
  • Sie wird nur im Zusammenhang mit Verwandten von Jesus und seinem Leben erwähnt.

Mutter der beiden Söhne von Zebedäus

Es gibt eine Geschichte in der Bibel, in der die Mutter und die beiden Söhne des Zebedäus vorkommen:

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Deutlich wird, dadurch, dass Jesus auch den Frauen erschienen ist: Jeder soll von der Auferstehung Jesu und seiner Liebe zu den Menschen erfahren. Denn damals ging es vor allem um die Männer, wie an den Jüngern und Machtpositionen klar wird. Aber Jesus hat für jeden sein Leben gegeben, für die Sünden aller Menschen. Egal ob groß oder klein, dick oder dünn, hell oder dunkelhäutig.


Mehr zum Thema:

> Tag 5: Die Beziehung Jesu zu seinen Jüngern
> Tag 8: Jesus und seine Beziehung zu Gott
> Tag 11: Das haben die Propheten im Alten Testament über Jesu Tod gesagt
> Tag 13: Die Art der Gesprächsführung von Jesus
> Tag 19: Der Traum der Frau des Pilatus
> Tag 23: Das dachten die Menschen über Jesus
> Tag 24: Die Ereignisse nach Jesu Tod
> Tag 26: So wurden die Menschen zur Zeit Jesu beerdigt
> Tag 29: Die Beziehung der Frauen zu den Jüngern
> Tag 31: Jesus Auftrag an alle Christen bis zu seiner Rückkehr


Die weiteren Tage bei #Osternbedeutet:

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32 Gedanken zu “#Osternbedeutet: Die Frauen bei der Kreuzigung”

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