Gott redet via Social Media-Posts zu dir

Als ich noch ein Kind war, haben mir meine Eltern gesagt: „Du weißt nie, welchen Plan Gott mit diesem Menschen in deinem Leben hat.“ Damit meinten sie beispielsweise, dass ein Gespräch mit dieser Person, einen selbst im Glauben wachsen lässt. Und dass die Person möglicherweise einem Worte und Sachen sagt, die Gott möchte, dass wir sie wissen. Sei es ein ermutigendes Wort, etwas Tröstendes, etwas Hilfreiches. Diese Erfahrungen habe ich tatsächlich oft gemacht. Dass zum Beispiel die beste Freundin genau das Richtige gesagt hat und man in sich so ein Gefühl hatte, dass es nicht nur Worte waren, sondern dass es von Gott kam. Das können auch am Sonntagmorgen die Predigtworte des Pastors oder Bibelworte während deiner stillen Zeit sein.

Was durch all diese Beispiele deutlich wird: Gott kann über ganz viele unterschiedliche Kanäle zu dir sprechen. Sei es durch Menschen, Texte, Lieder oder Filme. Und – passend zur immer fortschreitenden Digitalisierung – auch durch Social Media-Postings. Einige von euch kennen vielleicht Ellen (@Rapunzellen), von der auf dieser Homepage einige Andachten zu finden sind. Sie ist super aktiv bei Instagram und teilt auch da Bibelverse, ihre Andachten und Gedanken zum Christsein (siehe unten). Ich folge ihr auf Instagram und bekomme deshalb immer wieder ihre Postings zu sehen. Und das auch zu Zeiten, in denen ich das Gefühl habe, dass Gott mir genau das dort Veröffentlichte, gezielt mitteilen will. Oder in Momenten, in denen ich mal wieder viel Stress habe und mir nicht so viel Zeit für Gott nehme. Wie bei vermutlich vielen von euch, habe ich bei Instagram und Co. auch nicht-christliche Freunde abonniert, genau wie andere Themen, die mich interessieren. Wie schön ist es, immer wieder ein christliches Wort in den Feed gespült zu bekommen.

Deshalb zwei Sachen, die ich dir heute mitgeben will:

  1. Abonniere/Folge auf den unterschiedlichen sozialen Netzwerken, auf denen du aktiv bist, gezielt Christen und Gemeinden, die dort immer wieder Gottes Wort teilen. So bekommst auch du in stressigen Zeiten oder in Momenten, wo Gott dich gezielt mit etwas erreichen will, die Nachricht via Social Media. So wird Gott noch stärker Teil deines Alltags, so mein Gefühl. Ich bin enorm häufig in den sozialen Netzwerken aktiv, verbringe dort viel Zeit und möchte, dass auch Gott dort dazugehört.
  2. Teile via Social Media selbst Gottes Wort, Bibelverse und deine Erlebnisse mit ihm. Denn: Nicht nur andere Menschen können für dich Überbringer von Gottes Wort sein, sonder du genauso für sie. Heute meinte bei uns im Gottesdienst jemand: „Auf Social Media geht es oft um Influencer – also Leute, die viele andere Leute erreichen. Und wir sollten das im christlichen Sinne auch sein: Leute, die die Menschen in ihrem Umfeld mit Gottes Liebe und dem Glauben an ihn erreichen und mit Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunden Gottes Wort teilen.“

Abschließend möchte ich dir noch einige christliche Social Media-Postings verlinken. Vielleicht möchte Gott ja, dass dich genau heute und zu diesem Zeitpunkt eine dieser Nachrichten erreicht. Gottes Segen dir! 🙂

Deine Johanna

PS: Kommentiere gerne, wen du auf den sozialen Netzwerken empfehlen kannst, dem es sich lohnt zu folgen, weil er dort immer wieder Gottes Wort teilt.

 

 

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Wie unbeständig doch der Mensch ist. Seine Gefühle wanken von Stunde zu Stunde, heute ist er dieser Meinung, morgen einer anderen. Von einem Tag auf den nächsten kann sein Licht erloschen sein… Wenns mir schlecht geht, melde ich mich viel zu spät bei Gott. Er hätte direkt am Anfang meines Problems eingreifen können, aber ich "kann das ja wie immer alleine". Nein. Die Wahrheit ist, ich kann es nicht alleine. Mein Herz tut weh, weil ich so weit weg von meinem Zuhause bin und plötzlich merke, wie unstetig und schwach, nahezu vertrauenslos meine Beziehung zu Gott ist. Und es tut weh, in den Spiegel zu schauen und sich bewusst zu werden, dass all die Worte über meinen Glauben leer waren, weil ich keine Ahnung hatte, wie es ist, niemanden AUßER GOTT zu haben. Diese Phase meines Lebens nenne ich "die Reinigungsphase". Sie reinigt mich von allem, was ich nicht brauche (Schnickschnack und Ablenkung), sie lässt mich erkennen, wer und wie ich bin und dass ich Gott mehr als alles andere brauche und lernen muss, ihm zu vertrauen und mich hinten an zu stellen. Es ist schmerzhaft. Doch Diamanten entstehen nicht ohne enormen Druck.

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