#Osternbedeutet: Das denken die Juden bis heute über Jesus

Muro de los Lamentos. Jerusalén, Abril 2011
Küsst die Klagemauer und betet zu Gott: Ein Jude in Jerusalem. Foto: Flickr.com/libertinus

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf. In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 30 und beschreibt, was die Juden (bis heute) über Jesus denken. Er bezieht sich auf  Matthäus 28, 11-15 (im Bild).

Bildschirmfoto 2016-03-30 um 20.23.30Gerade der letzte Satz der heutigen Bibelstelle ist für das Thema entscheidend: „So kam diese Geschichte auf und wird bei den Juden bis heute weitererzählt.“ (Matthäus 28, 15) Denn auch heute glauben sie nicht an den auferstandenen Jesus Christus. Das macht den größten Unterschied zwischen Christentum und Judentum aus. So ist die Grundlage der Juden die Tanach, also das Alte Testament. Christen haben die Bibel, das Alte und Neue Testament. Das ist der Grund, weshalb Juden noch heute auf den angekündigten Messias warten, die Christen hingegen sagen, dass der im Alten Testament Angekündigte Jesus Christus war und wiederkommen wird.

Die eine Meinung über Jesus scheint es unter den Juden trotzdem nicht zu geben. Hier möchte ich dir kurz eine Übersicht geben, was sie über Jesus denken, die Antworten stammen von Juden selbst:

  1. Jesus ist nicht Gottes Sohn, sondern war ein Lehrer (Rabbi).
  2. Meinung sehr orthodoxer Juden: Jesus ist ein abtrünniger Jude, ein Feind des jüdischen Volkes.
  3. Viele Juden denken gar nicht über Jesus nach, weil er für ihr Leben keine Bedeutung hat.
  4. Jesus ist nicht für die Juden da, sondern für die Christen (Heiden).
  5. Nachfolger Jesu, wie zum Beispiel Paulus, sind für die nicht-jüdische Irrlehre verantwortlich.
  6. Manche machen Jesus sogar für Gewalt an Juden, wie zum Beispiel die Kreuzzüge, Pogrome und den Holocaust verantwortlich.
  7. Jesus war ein Prophet, Weiser und eine Persönlichkeit, die sich gegen die Römer aufgelehnt hat.

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Quelle der Tabellen: AnsTageslicht.de

Du weißt noch mehr, willst noch mehr wissen oder hast eine Meinung zum Thema? Dann kommentiere einfach unter diesen Beitrag oder schicke uns deine Frage oder Anmerkung an Antiaquarium_zur_Ehre_Gottes@gmx.de. Wir freuen uns von dir zu hören! 🙂


Mehr zum Thema:

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>Tag 4: Die Bedeutung der ungesäuerten Brote – mit Rezept
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> Tag 6: Die Bedeutung des Abendmahls
> Tag 8: Jesus und seine Beziehung zu Gott
> Tag 10: Die Rolle der Priester und Ältesten
> Tag 11: Das haben die Propheten im Alten Testament über Jesu Tod gesagt
> Tag 12: Die Aufgaben, Position und Macht des jüdischen Rates
> Tag 13: Die Art der Gesprächsführung von Jesus
> Tag 20: Die Rollen des Volkes in der Bibel
> Tag 21: Der Beruf des Soldaten in der Bibel
> Tag 23: Das dachten die Menschen über Jesus
> Tag 24: Die Ereignisse nach Jesu Tod
> Tag 31: Jesus Auftrag an alle Christen bis zu seiner Rückkehr


Die weiteren Tage bei #Osternbedeutet:

> Tag 26: So wurden die Menschen zur Zeit Jesu beerdigt
> Tag 27: Was ist der Sabbat?
> Tag 28: Erlebnisse der Menschen mit Engeln in der Bibel
> Tag 29: Die Beziehung der Frauen zu den Jüngern

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33 Gedanken zu “#Osternbedeutet: Das denken die Juden bis heute über Jesus”

  1. Es geht um ihre Tabelle: ,,Feiertage im Judentum & Christentum“!

    Hier:

    … in der Tabelle fehlen leider das Erntedankfest in dee Spalte: christliche Feiertage, denn bei den jüdischen Feiertage steht das Erntedankfest als Laubhüttenfest drinn und es steht in der Tabelle der jüdische Versöhnungstag drinn, warum steht in der christlichen Tabelle nicht der der Buß – und Bet-tag der der noch ein Kirchlicher Feiertag ist, den könnte man ja parallel in der Tabelle neben den Versöhnungstag setzen, man könnte Buße tun und mit Gott und den Menschen sich versöhnen und warum setzt man Oster nicht neben den Passahfest? Und wo bleibt Pfingsten?,womit der Auftrag per Heiligen Geist erteilt worde zu allen von Gott geschaffenen Menschen das Evangelium zu predigen dh die Menschheit über Gott aufklären und das Jesum auferstanden ist und das eine Chance zur Vergebung durch Gott und Jesus hat und man jedem Mitmenschen/Bruder als Form von Nächstenliebe die Chance der Vergebung und Versöhnung geben soll, so wie der Herr es vorgelebt hat und war zu Pfingsten nicht im NT auch schon ein jüdisches Fest? Das sollte auch unbedingt in die Tabelle und natürlich Christi Himmelfahrt, wo der Herr Jesus seine Jünger in die Apostelmission geschickt hat: Geht zu allen Völkern, predigt die Frohe Botschaft‘ !

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