#Osternbedeutet: Jesus und seine Beziehung zu Gott

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Sein Blick war stets nach oben gerichtet: Jesus hielt immer Kontakt mit Gott, seinem Vater. Er befolgte alles, was er ihm sagte. Foto: Flickr.com/memoriesbymike

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf.  In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 8 und beschreibt die Beziehung von Jesus und Gott. Er bezieht sich auf  Matthäus 26, 36-39 (im Bild).

Bildschirmfoto 2016-03-08 um 21.48.08Wie in diesem Bibeltext steht, nennt Jesus Gott „Mein Vater“. Nicht nur aus dieser Stelle wissen wir von der besonderen Beziehung. Denn Jesus ist nicht nur Gottes Sohn, sondern wie durch die Dreieinigkeit bekannt, ist er auch selbst Gott. Wie das geht, fragst du dich vielleicht? Hier ein Beispiel:

Stell dir einmal das Wasser vor. Es ist eine nasse Flüssigkeit. Was passiert, wenn du es in das Gefrierfach stellst? Richtig. Es wird Eis daraus. Und was macht Wasser, wenn man es kocht? Es verdunstet und wird zu Dampf. Egal in welchem Aggregatszustand – also flüssig, fest (gefroren) oder gasförmig – sich das Wasser befindet: Es ist immer Wasser. Und so ist es in der Beziehung von Gott dem Vater, Gott dem Sohn (Jesus) und Gott dem Heiligen Geist auch.

Die Erlebnisse von Vater und Sohn

Gott hat seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt gesandt, damit uns Menschen die Sünden vergeben werden. Dafür wurde Gott selbst Mensch, starb und stand von den Toten wieder auf. Bevor, während und nachdem das geschah, hielt Jesus mit seinem Vater immer wieder Kontakt und hatte eine super stabile und bewundernswerte Beziehung zu ihm – was uns als Vorbild dienen sollte. Hier ein Überblick, was so zwischen Jesus und seinem Vater Gott in der Bibel geschieht:

> Als Jesus zwölf Jahre alt war, nahmen ihn seine weltlichen Eltern Maria und Josef mit zum Passahfest nach Jerusalem. Er blieb dort und ging nicht mit zurück nach Nazareth. Besorgt gingen Maria und Josef wieder nach Jerusalem und fanden Jesus im Tempel. Er diskutierte mit den Gesetzeslehrern. Dann sagte Jesus verwundert zu Maria und Josef und über seine Beziehung zu Gott:  „Warum habt ihr mich denn gesucht? Habt ihr nicht gewusst, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?“ (Lukas 2,49)

> Jesus hält sich genau daran, was Gott ihm gesagt hat und gibt das auch an seine Mitmenschen weiter: „Aber Jesus antwortete: »Zögere nicht, mich zu taufen! Das ist es, was wir jetzt tun müssen. So eröffnen wir den Weg, auf dem der Wille Gottes ohne Abstriche erfüllt wird.« Da gab Johannes nach. Sobald Jesus getauft war, stieg er aus dem Wasser. Da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sagte: »Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt.«“ (Matthäus 3,15-17)

> Dass Jesus mehr als nur ein Mensch war, zeigt sich in Matthäus 4,1-11. Dort versucht der Teufel ihn in der Wüste. Jesus soll ihn anbeten, kontert aber auf alle Tricks mit biblischen Worten, die alle aussagen, dass es nur an Gott glaubt und ehrt. Der Teufel will ihm die Reichtümer der Welt geben, die viele Menschen vielleicht gerne gewollt hätte. Aber Jesus bleibt standhaft und lehnt ab. Daran zeigt sich auch sein Vertrauen und starkes Verhältnis zu Gott.

> Im Bibeltext oben im Bild, befindet sich Jesus im Garten Getsemani und nennt Gott seine Ängste. Er macht aber auch klar, dass er auf jeden Fall nach dem Willen Gottes handeln will. Als er am Kreuz hängt, sind seine letzten Worte ebenfalls an seinen Vater gerichtet: „Gegen drei Uhr schrie Jesus: »Eli, eli, lema sabachtani?« – das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«“ (Matthäus 27,46) Damit drückt Jesus seine menschliche Verzweiflung aus. Es zeigt aber auch, dass er immer an Gott denkt. Wir wissen aber auch, dass sein Vater immer an seiner Seite war, denn er wusste, dass Jesus für unsere Sünden sterben musste. Daran führte kein Weg vorbei.

> Die Gespräche zwischen Gott und Jesus waren intensiv und lang: „Damals geschah Folgendes: Jesus ging auf einen Berg, um zu beten. Die ganze Nacht hindurch sprach er im Gebet mit Gott.“ (Lukas 6,12)

> Jesus wurde von Gott auf die Erde geschickt und fuhr nach seiner Auferstehung von den Toten wieder in den Himmel auf. Denn sein Auftrag war erfüllt. Seitdem befindet er sich wieder bei seinem Vater: „Stephanus aber blickte zum Himmel empor, vom Heiligen Geist erfüllt; er sah Gott im Glanz seiner Herrlichkeit und Jesus an seiner rechten Seite.“ (Apostelgeschichte 7,55)

Das können wir aus der Beziehung lernen

Die Beziehung von Jesus zu Gott zeigt uns, dass Menschen Kontakt und eine lebendige Beziehung zu Gott haben können. Außerdem steht er uns auch heute noch bei und wir können uns mit all unseren Problemen an Gott wenden. Denn wie auch Jesus erfahren durfte, steht Gott einem immer zur Seite und hat einen Plan für unser Leben. Auch wenn wir menschliche Sorgen haben, und die hatte Jesus zum Beispiel vor seinem Tod auch, ist Gott da und hört uns zu. Er hilft uns, wir müssen ihm nur vertrauen, so wie Jesus ihm vertraut hat.


Mehr zum Thema:

> Tag 5: Die Beziehung Jesu zu seinen Jüngern
> Tag 9: Die Beziehung von Körper und Geist
> Tag 10: Die Rolle der Priester und Ältesten
> Tag 11: Das haben die Propheten im Alten Testament über Jesu Tod gesagt
> Tag 12: Die Aufgaben, Position und Macht des jüdischen Rates
> Tag 13: Die Art der Gesprächsführung von Jesus
> Tag 14: Die Zahl 3 in der Bibel
> Tag 23: Das dachten die Menschen über Jesus
> Tag 24: Die Ereignisse nach Jesu Tod
> Tag 26: So wurden die Menschen zur Zeit Jesu beerdigt
> Tag 29: Die Beziehung der Frauen zu den Jüngern
> Tag 30: Das denken die Juden bis heute über Jesus
> Tag 31: Jesus Auftrag an alle Christen bis zu seiner Rückkehr


Die weiteren Tage bei #Osternbedeutet:

> Tag 1: Was ist das Passahfest?
> Tag 2: Die Bedeutung des Öls in der Bibel
> Tag 3: Wer ist Judas Iskariot?
>Tag 4: Die Bedeutung der ungesäuerten Brote – mit Rezept
> Tag 6: Die Bedeutung des Abendmahls
> Tag 7: Wer ist Petrus?
> Tag 15: Was sagt die Bibel über Selbstmord?
> Tag 16: Was ist heute mit dem Töpferacker?
> Tag 17: Wer ist Pontius Pilatus?
> Tag 18: Wer ist Barabbas?
> Tag 19: Der Traum der Frau des Pilatus
> Tag 20: Die Rollen des Volkes in der Bibel
> Tag 21: Der Beruf des Soldaten in der Bibel
> Tag 22: Was ist der Berg Golgatha heute?
> Tag 25: Die Frauen bei der Kreuzigung
> Tag 27: Was ist der Sabbat?
> Tag 28: Erlebnisse der Menschen mit Engeln in der Bibel

 

 

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31 Gedanken zu “#Osternbedeutet: Jesus und seine Beziehung zu Gott”

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