#Osternbedeutet: Die Beziehung Jesu zu seinen Jüngern

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Aßen gemeinsam: Jesus und seine zwölf Jünger beim letzten Abendmahl. Foto: Flickr.com/proxyindian

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf.  In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 5 und erklärt die Beziehung von Jesus zu seinen Jüngern. Er bezieht sich auf die Bibelstelle Matthäus 26, 20-25 (im Bild).

Osternbedeutet_Tag_5_Beziehung_Jesus_und_JüngerJesus hatte eine ganz besondere Beziehung zu seinen zwölf Jüngern. Denn sie waren es, die er persönlich auserwählt hatte, ihm zu folgen und seine Schüler zu sein. „Die zwölf, die Jesus dafür bestimmte, waren: Simon, dem er den Namen Petrus gab; Jakobus und sein Bruder Johannes, die er Donnersöhne nannte; dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn von Alphäus, Thaddäus, Simon, der zur Partei der Zeloten gehört hatte und Judas Iskariot, der Jesus später verriet.“ (Markus 3,16-19)

Und seine Jünger verbrachten nicht nur manchmal Zeit mit Jesus, sondern waren andauernd mit ihm unterwegs. „Sie sollten ständig bei ihm sein. Sie sollten dann auch von ihm ausgesandt werden, um die Gute Nachricht zu verkünden, und sollten die Vollmacht bekommen, die bösen Geister auszutreiben.“ (Markus 3,14-15) Denn die Jünger waren von Jesus zu etwas Besonderem ausersehen: Sie sollten die gute Botschaft, die sonst so noch niemand gehört und verbreitet hatte, in der ganzen Welt verkünden.

Freund und Lehrer zugleich

Dabei nahm Jesus verschiedene Rollen in der Beziehung zu seinen Jüngern ein. Auf der einen Seite war er der Lehrer, der seinen Jüngern sein Wissen, dass er von Gott, seinem Vater, bekommen hatte, weitergab. Er fragte sogar nach: „»Habt ihr das alles verstanden?«, fragte Jesus seine Jünger, und sie antworteten: »Ja!«“ (Matthäus 13,51)

Auf der anderen war er auch ihr Freund, der ihnen ganz nah kam und sie einweihte: „Dann fing er an, seinen Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Tuch abzutrocknen“ (Johannes 13,5) und „Dann ging Jesus auf den Ölberg und setzte sich dort nieder. Nur seine Jünger waren bei ihm.“ (Matthäus 24,3a-b)

Immer ganz nah dran

So kam es, dass die Jünger bei all den Wundern, die Jesus vollbrachte, immer ganz nah dran waren und Zeuge seiner Taten werden konnten. Hier einige Beispiele:

> Die Speisung der 5000 (Markus 6, 30-44)
> Jesus läuft auf dem Wasser (Matthäus 14, 22-33)
> Bei Jesu Gebet vor der Kreuzigung im Garten Getsemani (Matthäus 26,36-46)

Trotzdem gab es Jünger, die nicht voll und ganz hinter ihm standen. Judas Iskariot verriet Jesus, Thomas wird auch der Zweifler genannt. Auf der anderen Seite war da aber auch Petrus, der Liebling von Jesus, der immer – bis auf die dreimalige Verleumdung – zu ihm stand. Wir können von den Jüngern lernen, wenn wir die biblischen Geschichten lesen. Denn genau wie wir, waren auch sie einfache Leute, mit denselben Fragen wie wir.

Falls du dich jetzt fragst, was die Beziehung von Jesus zu seinen Jünger uns heute noch angeht: Ziemlich viel! Denn heute sind wir alle, du und ich, jeder Christ, seine Jünger, Schüler und Nachfolger. Es liegt an dir, wie du eure Beziehung gestalten willst. Jesus wartet auf dich. Wirst du ihm folgen?


Mehr zum Thema:

> Tag 3: Wer ist Judas Iskariot?
> Tag 6: Die Bedeutung des Abendmahls
> Tag 7: Wer ist Petrus?
> Tag 8: Jesus und seine Beziehung zu Gott
> Tag 9: Die Beziehung von Körper und Geist
> Tag 10: Die Rolle der Priester und Ältesten
> Tag 11: Das haben die Propheten im Alten Testament über Jesu Tod gesagt
> Tag 13: Die Art der Gesprächsführung von Jesus
> Tag 23: Das dachten die Menschen über Jesus
> Tag 24: Die Ereignisse nach Jesu Tod
> Tag 25: Die Frauen bei der Kreuzigung
> Tag 29: Die Beziehung der Frauen zu den Jüngern
> Tag 30: Das denken die Juden bis heute über Jesus
> Tag 31: Jesus Auftrag an alle Christen bis zu seiner Rückkehr


Die weiteren Tage bei #Osternbedeutet:

> Tag 1: Was ist das Passahfest?
> Tag 2: Die Bedeutung des Öls in der Bibel
>Tag 4: Die Bedeutung der ungesäuerten Brote – mit Rezept
> Tag 12: Die Aufgaben, Position und Macht des jüdischen Rates
> Tag 14: Die Zahl 3 in der Bibel
> Tag 15: Was sagt die Bibel über Selbstmord?
> Tag 16: Was ist heute mit dem Töpferacker?
> Tag 17: Wer ist Pontius Pilatus?
> Tag 18: Wer ist Barabbas?
> Tag 19: Der Traum der Frau des Pilatus
> Tag 20: Die Rollen des Volkes in der Bibel
> Tag 21: Der Beruf des Soldaten in der Bibel
> Tag 22: Was ist der Berg Golgatha heute?
> Tag 26: So wurden die Menschen zur Zeit Jesu beerdigt
> Tag 27: Was ist der Sabbat?
> Tag 28: Erlebnisse der Menschen mit Engeln in der Bibel

 

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33 Gedanken zu “#Osternbedeutet: Die Beziehung Jesu zu seinen Jüngern”

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