#Osternbedeutet: Der Traum der Frau des Pilatus

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Hatte einen Albtraum: Die Frau des Pontius Pilatus. Foto: Flickr.com/kemakeur

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf.  In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 19 und informiert über den Traum der Frau des Pilatus. Er bezieht sich auf  Matthäus 27, 19-23 (im Bild).

Bildschirmfoto 2016-03-19 um 17.34.27Statthalter Pontius Pilatus stand vor der Wahl: Jesus verurteilen oder nicht? Plötzlich die Nachricht von seiner Frau: Er solle Jesus nicht verurteilen. Sie hatte einen schrecklichen Traum. Aber worum ging es darin? Das sagt die Bibel nicht. Es gibt aber Personen, die die Verse ausgelegt haben. Ihre Aussagen:

  • Entweder hat sie den Traum von Gott oder von Satan bekommen.
  • Diejenigen, die denken, dass  Satan der Verursacher ist, sagen, dass er ihr diesen Traum geschickt haben soll, weil er nicht wollte, dass Gottes Plan aufgeht. Er wollte, dass Jesus nicht für die Sünden der Menschen stirbt. Also den Heilsplan verhindern.
  • Einige sagen, dass der Traum nicht von Gott kommen kann, weil Pilatus ansonsten den Tod von Jesus hätte verhindern können.
  • Andere sagen: Gott hat sich der Frau des Pilatus offenbart. Aber wie auch nach der Auferstehung Jesu glaubt niemand den Frauen, die das leere Grab gesehen haben. So könnte es auch hier sein. Also auch eine Kritik an der Rolle und Wahrnehmung der Frau.

Nur Evangelist Matthäus berichtet von ihr. Aber wer steckt eigentlich dahinter? Wer war sie? Das sagen die Experten:

  • Sie hieß Claudia Procula.
  • Laut einer Legende soll sie die Tochter des Kaisers Tiberius gewesen sein. Für diesen war Pontius Pilatus ja der Statthalter.
  • Sie wird auch als „Gottesfürchtige“ bezeichnet
  • In der griechisch-orthodoxen Kirche wurde sie zur Christin und Heiligen. Dort ist ihr Gedenktag der 27. Oktober.
  • Es gibt beispielsweise eine Erzählung, also Belletristik, über sie von Gertrud von le Fort: „Die Frau des Pilatus“ (1955)

Mehr zum Thema:

> Tag 8: Jesus und seine Beziehung zu Gott
> Tag 10: Die Rolle der Priester und Ältesten
> Tag 11: Das haben die Propheten im Alten Testament über Jesu Tod gesagt
> Tag 17: Wer ist Pontius Pilatus?
> Tag 18: Wer ist Barabbas?
> Tag 23: Das dachten die Menschen über Jesus
> Tag 24: Die Ereignisse nach Jesu Tod
> Tag 25: Die Frauen bei der Kreuzigung
> Tag 30: Das denken die Juden bis heute über Jesus
> Tag 31: Jesus Auftrag an alle Christen bis zu seiner Rückkehr


Die weiteren Tage bei #Osternbedeutet:

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32 Gedanken zu “#Osternbedeutet: Der Traum der Frau des Pilatus”

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