#Osternbedeutet: Die Rollen des Volkes in der Bibel

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Jubelten Jesus anfangs zu: Das Volk mit Palmzweigen. Foto: Flickr.com/waitingfortheword

Jesus kam in die Stadt, wurde von vielen Bewohnern auf seinem Esel mit Palmblättern freudig empfangen. Einige Zeit später starb er am Kreuz, unter anderem wegen der selben Leute, die einst ihren neuen König bejubelten. Doch das tat er nicht umsonst: Er starb für deine, meine, unsere Sünden und stand nach drei Tagen wieder von den Toten auf.  In der Aktion #Osternbedeutet wollen wir gemeinsam mit dir den ganzen März lang die biblische Ostergeschichte ganz neu erleben. Dieser Artikel gehört zu Tag 20 und zeigt die Rollen des Volkes in der Bibel. Er bezieht sich auf  Matthäus 27, 24-26 (im Bild).

Bildschirmfoto 2016-03-20 um 16.06.27Und das Volk schreit „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!“ Und so kommt es auch: Jesus stirbt am Kreuz. Für die Sünden der Menschen. Das Volk ist mitschuldig an seinem Tod. Das musste nach Gottes Plan so geschehen. In der Bibel hat es aber noch weitere Rollen, ein Einblick:

> Als Verehrer Gottes: „Am nächsten Tag hörte die große Menge, die zum Passahfest gekommen war, Jesus sei auf dem Weg nach Jerusalem. Da nahmen sie Palmzweige, zogen ihm entgegen vor die Stadt und riefen laut: »Gepriesen sei Gott! Heil dem, der in seinem Auftrag kommt! Heil dem König Israels!«“ (Johannes 12, 12-13)

> Als Vorhersage (von Gott an Abraham): „Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne.“ (1. Mose 12, 2)

> Als Gerettete: „Deshalb geh jetzt, ich schicke dich zum Pharao! Du sollst mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten herausführen.“ (2. Mose 3, 10)

> Als Informierte: „Dann gab Gott dem Volk seine Gebote.“ (2. Mose 20,1)

> Als Mitbewohner: „Ich werde mitten unter dem Volk Israel wohnen und als ihr Gott bei ihnen sein.“ (2. Mose 29, 45)

> Als Sünder: „Da sagte der Herr zu Mose: »Steig schnell hinunter! Dein Volk, das du aus Ägypten hierher geführt hast, läuft ins Verderben. Sie sind sehr schnell von dem Weg abgewichen, den ich ihnen mit meinen Geboten gewiesen habe: Ein gegossenes Kalb haben sie sich gemacht, sie haben es angebetet und ihm Opfer dargebracht und gerufen: ›Hier ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägypten hierher geführt hat!‹«“ (2. Mose 32, 7-8)

Deshalb: „Sie wird einen Sohn zur Welt bringen; den sollst du Jesus nennen. Denn er wird sein Volk von aller Schuld befreien.«“ (Matthäus 1,21) Und: „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht. Und für alle, die im finsteren Land des Todes wohnen, leuchtet ein Licht auf!«“ (Matthäus 4,16)

> Als Geheilte: „Jesus zog durch ganz Galiläa. Er lehrte in den Synagogen und verkündete die Gute Nachricht, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichten und sein Werk vollenden wird. Er heilte alle Krankheiten und Leiden im Volk.“ (Matthäus 4, 23)

Und so ist es auch heute noch: Das Volk, also wir alle, sündigen. Aber Gott hat uns durch Jesu Tod von unserer Sünde befreit. Viele rufen auch heute noch „Kreuzige ihn“, andere sind die Verehrer Gottes. Welche Rolle übernimmst du?


Mehr zum Thema:

> Tag 1: Was ist das Passahfest?
> Tag 8: Jesus und seine Beziehung zu Gott
> Tag 9: Die Beziehung von Körper und Geist
> Tag 11: Das haben die Propheten im Alten Testament über Jesu Tod gesagt
> Tag 17: Wer ist Pontius Pilatus?
> Tag 18: Wer ist Barabbas?
> Tag 23: Das dachten die Menschen über Jesus
> Tag 25: Die Frauen bei der Kreuzigung
> Tag 28: Erlebnisse der Menschen mit Engeln in der Bibel
> Tag 30: Das denken die Juden bis heute über Jesus
> Tag 31: Jesus Auftrag an alle Christen bis zu seiner Rückkehr


Die weiteren Tage bei #Osternbedeutet:

 

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32 Gedanken zu “#Osternbedeutet: Die Rollen des Volkes in der Bibel”

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