Sieht echt aus, ist es aber nicht!

Hey ihr,

kaum einer mag sie: Die Cocktailkirschen auf dem Frankfurter Kranz. Jeder ist froh, wenn er dieses extrem süße und klebrige Etwas irgendwie runtergeschluckt hat und dabei noch ein kaffeeklatsch-taugliches Gesicht machen kann. Wie viel toller ist es doch, im Sommer süße, dunkelrote Kirschen vom Baum zu pflücken und sie sich schmecken lassen. Mmh… Ich muss nicht lange überlegen, welche Kirschen ich mir aussuchen würde. Nichts geht über die Echten.

Komisch aber wahr: Viele Christen wählen dagegen die Cocktailkirschen und scheinen damit glücklich zu sein. Sie wollen Frucht bringen und engagieren sich dafür fröhlich in Kindergottesdiensten, Jungschargruppen… und haben dabei das Gefühl, im Schnelltempo Früchte wachsen zu sehen. Dummerweise sind es nicht die Echten.

ON4U(11)Achtung Täuschung!

Natürlich ist gegen die Mitarbeit in der Gemeinde absolut nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil: dadurch können sogar echte Früchte entstehen, wenn sie aus der engen Verbindung mit Jesus entstehen. Jedoch spätestens, wenn die Mitarbeit in der Gemeinde allein mit „Frucht“ gleichgesetzt wird, läuft irgendetwas schief.

Auch, wenn sie vielleicht täuschend echt als Frucht im Gemeindealltag durchgeht, ist sie noch lange nicht unbedingt Frucht im Sinne von Johannes 15,5. Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“

Leider sind Christen oft so stark darauf fokussiert, selbst Früchte zu produzieren, anstatt tatsächlich in ihrem Leben durch Jesus Christus wahre Frucht entstehen zu lassen. Mit diesem Vers bremst Jesus den frommen Aktivismus aus. Es geht ihm um etwas anderes.

Jesus machen lassen

Wahre Früchte entstehen ohne Kraftanstrengung. Sie wachsen nämlich von selbst, ohne, dass ich persönlich viel dafür tun muss. Statt viel Kraftaufwand und Energie darauf zu verwenden, täuschend echte Früchte zu produzieren, entstehen sie während ich ganz eng mit Jesus verbunden lebe von selbst.

Dabei fallen die Früchte vielleicht zunächst kaum auf, weil sie kein Etikett mit „Frucht“ tragen. Sie wachsen eher unscheinbar, während ich mit Jesus lebe und mich durch die Beziehung zu ihm verändere. Aber diese Früchte werden sichtbar in meinem Umgang mit meinen Mitmenschen, durch meine im Vertrauen auf Gott getroffenen Entscheidungen und die daraus folgenden Taten und letztlich auch durch meinen gesamten Lifestyle.

Je mehr Einfluss Jesus auf mein Leben hat, umso mehr kann er durch mich Früchte hervorbringen. Das sehen und spüren andere Menschen. Sie werden dadurch bereichert und gesegnet.

Wie schön ist es also, dass wir nichts tun müssen um Gottes Liebe zu gewinnen! Wir können einfach das Steuer abgeben und Gott unsere Lifestory schreiben lassen. Warum also noch krampfhaft Frucht produzieren, wenn Jesus es doch viel besser kann?

Be blessed
Manuel


P.S. Check doch mal deine To Dos für das Reich Gottes. Was machst du einfach aus eigener Kraft und wo bewegst du etwas, weil Gottes Liebe dich bewegt?


Autor der Andacht: Manuel Ehnis ist Christ, 15 Jahre alt und hat das Projekt „on4u“ für Teens gegründet. Seit Mai 2016 ist er Mitglied des Anti-Aquariums. Wir veröffentlichen hier seine Andachten. Das Bild war dem Beitrag beigefügt. Der Text darauf ist Englisch und bedeutet übersetzt: „Vertieft in Gott.“

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