„Meeting Jesus“: Gina lädt auf einen Kaffee mit Jesus ein

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Erzählt ihren Mitmenschen begeistert und ermutigend von Gott: Gina Lippert, Gründerin von „Meeting Jesus“. Foto: Gina Lippert

„Es ist für mich selbst, wie ein Ansporn, Zeit mit Gott zu verbringen“, erklärt Gina Lippert über ihr Projekt „Meeting Jesus„.  Denn die 27-jährige Bloggerin und Autorin („Stille Zeit Workbook„) hat schon viel mit Gott erlebt. Was genau, erzählt sie zum Einen auf ihrem Blog, zum Anderen aber auch hier im Interview bei „Meine Geschichte mit Gott„. Sie gibt einen Einblick in ihr Glaubens- und Blogger-Leben.

Wie bist du auf die Projektidee gekommen?

Gina Lippert: „Auf die Idee bin ich eigentlich nicht selbst gekommen. Damals bin ich in einen Jugendkreis gegangen. Dort durfte jeder mal ein Thema halten. Ein Kumpel hatte dann die Idee, einen Blog (www.thewoodenbridge.de) zu eröffnen und seine Themen online zu stellen, so dass Leute, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am Jugendkreis teilnehmen konnten, trotzdem das Thema lesen konnten. So wurde vermieden, dass sie das Thema verpassten. Ich fand die Idee genial und wollte das auch machen. Also startete ich Meeting Jesus am 9. November 2010…“

Wieso dieser Name?

„Die Namensfindung ist ja immer ziemlich schwer. Ich hatte ein paar Punkte, die mir wichtig waren. Zum einen sollte es ein englischer Name werden. Das hatte den Grund, dass ich englische Namen irgendwie cooler und moderner finde. Das ist aber auch so gut wie das einzige in englischer Sprache, was man finden wird.^^

Zum anderen wollte ich einen Namen, der ausdrückt, dass man auf der Website Jesus treffen kann. Ich hab mir immer vorgestellt, dass man mit Leuten zusammen sitzt, einen Kaffee trinkt und sich austauscht. Da sollte es aber nicht aufhören, sondern ich hab mir vorgestellt, dass es noch schöner ist, wenn Jesus mit an diesem Tisch ist und das man von ihm lernen kann. Menschen, die ihn nicht kennen, sollten die Möglichkeit haben, sich an diesen Tisch setzen zu können und Jesus zu treffen und kennenzulernen. Aus dieser Vorstellung ist dann „Meeting Jesus“ geworden, was schlicht weg bedeuten soll, dass du mit Sicherheit Jesus auf der Website treffen wirst. ;)“

Wieso ein christliches Projekt?

„Meeting Jesus ist für mich selbst, wie ein Ansporn, Zeit mit Gott zu verbringen. Es erinnert mich täglich daran, mit Gott in Kontakt zu sein. Es zwingt mich quasi dazu, Bibel zu lesen und mich mit seinem Wort auseinanderzusetzen. Ich wollte etwas in meinem eigenen Leben verändern, aber auch draußen etwas bewegen. Meeting Jesus ist da irgendwie beides. Damit der Blog funktioniert, muss ich mich mit Gott beschäftigen und mit ihm Zeit verbringen, sonst funktioniert das nicht. Gleichzeitig kann ich durch meine Erlebnisse oder durch das was ich gelernt habe, andere ermutigen. Das macht mir einfach unglaublichen Spaß und ich denke, deswegen ist es ein christliches Projekt geworden.“

Was genau willst du mit dem Projekt bewirken?

„Wie oben schon beschrieben, möchte ich die Leute ermutigen. Außerdem will ich vor allem „Nichtchristen“ zeigen, dass der Glaube nicht alt ist, sondern noch heute top aktuell. Glaube muss nicht langweilig sein und kann sehr wohl modern sein und sich der heutigen Zeit anpassen. Und das ist auch mega wichtig. Wenn ich die Leute dazu bewegen kann, nachzudenken, dann ist schon viel gewonnen.“

Wer steckt hinter „Meeting Jesus“?

„Zurzeit besteht Meeting Jesus aus einem 4-köpfigen Team. Da haben wir zum einen den Gerhard. Er kontrolliert alle Artikel auf Grammatik und Rechtschreibfehler und bringt sie so in Form, dass keiner mehr über Fehler meckern kann.^^

Zum anderen haben wir noch die Sandra. Sie ist dafür zuständig, alle Artikel einzulesen. So das unsere Community die Beiträge hören, statt lesen, kann. Sie können die Audios auch runterladen und dann beispielsweise im Auto hören.

Dann gibt es noch meinen Mann, den Oli. Er schmeißt die ganze Technik, die hinter dem Blog steckt, kümmert sich um die Finanzverwaltung und macht einfach ganz viel Organisatorisches. Er ist mein ständiger Begleiter und unterstützt mich, wo es nur geht. Ohne ihn, würde ich vieles einfach nicht schaffen.

Zu guter Letzt, bin dann noch Ich. Ich habe das Projekt gegründet und bin die Hauptautorin auf dem Blog. Ich bin also für das Schreiben zuständig. Ich kümmere mich um alle sozialen Netzwerke und mache gemeinsam mit meinem Mann Youtube-Clips. Und dann, gibt es ab und an noch Gastautoren, die ihre Geschichte mit Gott erzählen möchten.“

Wie kommst du auf die Themen?

„Uff! Sehr, sehr unterschiedlich. Manchmal einfach nur durchs Bibellesen. Manchmal durchs Bücherlesen. Manchmal durch Musik hören. Manchmal durch den Gottesdienst. Manchmal einfach nur durch den Alltag. Manchmal einfach durch Erlebtes. Im Prinzip kann alles eine Inspiration sein, es kommt drauf an, wann und wo man seine Ohren und Augen offen hat. Gott zeigt mir einfach immer irgendwas, was sich prägnant in meinem Kopf festsetzt und dann weiß ich, darüber muss ich schreiben.“

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Ein Blick auf die Startseite. Foto: Screenshot

Was gibt es so auf eurer Homepage zu entdecken?

„• Impulse – Das sind Sachen, mit denen ich mich beschäftigt und was ich daraus gelernt habe. Hier kann durchaus was dabei sein, wovon du auch lernen kannst.
Erlebt – Wie der Name schon sagt, hier dreht sich alles um Sachen, die ich erlebt habe und durchaus ein Zeugnis sein könnten.
• Bild – Impulse – Das sind ganz kleine Impulse für zwischendurch, untermalt mit einem Bild, passend zum Text.
• Zitate – Ja gut, muss ich die erklären? 😛
Allgemein – Hier befinden sich Off Topic Sachen, zum Beispiel Reisen, die wir machen, Gewinnspiele oder wenn es irgendwelche Neuigkeiten zu dem Blog an sich gibt.
Interview – Hier finden Interviews ihren Platz, die wir mit anderen gemacht haben.
Empfehlungen – Hier empfehle ich Bücher, Filme, Musik, Youtube -Clips etc. Alles was mir zufällt und ich gut finde, kommt hier rein. Es geht aber meist darum, nicht nur irgendein Produkt zu empfehlen. Vielmehr geht es mir darum, ein Bezug zum Glauben herzustellen. Immer wieder eine Herausforderung. 😉
Lyrik – Hier findet mit Gedichte und schöne Geschichten…
Besprechung – Hier findet man meist ein kurzes Statement, was zum Nachdenken anregen soll oder eine kurz und knapp gestellte Frage. Hier soll es einfach Raum geben, um ausgiebig zu diskutieren.
Podcasts – Wie erwähnt, findet man hier unsere neusten eingelesenen Artikel. Zum Anhören oder Runterladen.
Events – Hier findest du Veranstaltungen, auf die wir fahren und wo du die Möglichkeit hast uns zu treffen und dich mit uns auszutauschen oder uns kennenzulernen.
Shop – Hier kannst du einkaufen, was dein Herz begehrt. Hier gibt es kostenfreie Sachen, aber auch Sachen, die ein bisschen was kosten. Ganz frisch sind unsere „Stille Zeit“ Artikel.“

Was begeistert dich so an Jesus?

„Ich weiß nie so richtig, was kommt als nächstes. Wo muss ich hin? Was soll ich tun? Natürlich habe ich ab und an Ideen, aber ich weiß nie so richtig, ob es eine gute Idee ist. Gott hat einen Plan für mich und mein Leben und ich bin jedes Mal begeistert, wie er aus einer winzigen Idee, immer wieder etwas Großes realisiert. Er zeigt mir wo es lang geht und bringt mir bei an meine Grenzen zu gehen und Neues auszuprobieren. Er holt Dinge aus mir heraus, bei denen ich oft gesagt habe, dass ich sowas nie tun werde. Wenn ich zurückschaue, habe ich die meisten Sachen umgesetzt, weil Gott es mir Step by Step beigebracht hat. Diese Geduld bewundere ich.“

Was hast du zum Beispiel mit Gott erlebt?

„Ich habe mal einen Artikel geschrieben, in dem es darum ging, dass Gott es nicht gerne sieht, wenn wir jammern. Wir jammern ja relativ schnell, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Also gab ich den Tipp, Gott zu danken, statt zu jammern.

Am nächsten Tag ging ich in den Supermarkt und wollte eine Kleinigkeit einkaufen. An der Kasse stand dann eine riesige Schlange an und mir war klar, dass kann ewig dauern. Ich merkte, wie ich innerlich schon anfing zu brodeln und jammern wollte, als mir einfiel, dass ich doch erst ein Tag zuvor, den Leuten gesagt habe, sie sollen danken, statt jammern. Dann dachte ich, vielleicht sollte ich das mal selber tun.

Also fing ich in Gedanken an, Gott dafür zu danken, in der Schlange stehen zu müssen. Irgendwie total bekloppt. Im nächsten Moment wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, weil die Dame vor mir fragte: „Möchten sie vorgehen, sie haben ja sehr wenig bei sich?“ Ich war baff und ging dankend vor. So schnell kann man Erfahrungen mit Gott sammeln. ;)“

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