„A Bullerbü Life“: Familien-Themen aus christlicher Sicht

A Bullerbü Life
Das Projekt „A Bullerbü Life“ mit Themen wie Glaube, Familie, Ehe, Eltern und Kinder. Foto: Screenshot

Sie sind ein junges katholisches Ehepaar mit zwei Kindern – genau diese Mischung macht ihr Projekt „A Bullerbü Life“ aus. Die beiden bloggen über ihren Glauben, Familie, Eltern und Kinder.

Wieso der Name „A Bullerbü Life“?

A Bullerbü Life: „Mit „Bullerbü“ bzw. mit den Romanen Astrid Lindgrens verbinden wir jene Idee von Kindheit und Familie, die wir uns selbst gewünscht haben und die wir auch unseren und allen anderen Kindern wünschen: Geborgenheit, Freiheit und eine heile Familie. Viele Menschen glauben heute gar nicht mehr an diese Ideen. Wir möchten dazu ermutigen, sich genau diese Ideale wieder zum Vorbild zu nehmen – und wir möchten Ideen teilen, die dabei helfen können diesem Vorbild zu folgen.“

Und wieso ein christliches Projekt?

„Erst einmal ist unser Projekt christlich, weil wir Christen sind. Dann verstehen wir Kindheit und Familie, was ja unsere Hauptthemen sind, grundlegend christlich (v.a. Mk 10, 13-16 und Familiaris Consortio sowie Humanae vitae) und füllen damit eine beträchtliche Lücke inmitten all der Eltern- und Familienblogs. Es gibt kaum christliche Familienblogs, die meisten kreisen um bestimmte Erziehungskonzepte wie Attachment Parenting, Montessori und Waldorf und um den Familienalltag mit Ernährungsfragen, Betreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ähnlichem. All diese Themen betrachten wir eben aus dem christlichen Blickwinkel.“

Was wollt ihr mit dem Projekt bewirken?

„Wir möchten inspirieren. In erster Linie ist unser Ziel Familien zu einem christlichen Familienleben zu inspirieren, wir möchten Familien zu neuen Gedanken ermuntern und zum Glauben im Alltag ermutigen bzw. dazu, ihren Glauben auch nach außen zu zeigen.“

Wie seid ihr Christen geworden?

„Wir stammen aus christlichen Familien, haben uns aber im Laufe unseres Lebens immer wieder neu für den Glauben entscheiden müssen und können. Es gab immer wieder Zeiten, in denen wir mit unserem Glauben gerungen haben, aber wir stellen immer wieder fest, dass uns genau das im Glauben stärker werden lässt. Ganz besonders unser Familienleben mit unseren Kindern bereichert und vertieft unseren Glauben immer wieder aufs Neue.“

Was gibt es auf eurem Blog zu entdecken?

„Wir setzen uns mit verschiedenen Themen auseinander, die Familien betreffen – aus einer christlichen Perspektive. Dabei geht es aber nicht nur um Erziehungsfragen, sondern auch um den gelebten Glauben in der Familie, um umwelt- und gesellschaftspolitische Fragestellungen, um philosophische Gedanken und praktische Tipps für das Familienleben. Und es geht um Bücher! Wir arbeiten mit dem Kösel-Verlag zusammen und geben unseren Lesern Literaturempfehlungen – und wir haben auch selbst ein Buch geschrieben.“

Wie kommt ihr auf die Themen?

„Sie begegnen uns im Alltag. Wir reflektieren das, was uns im Alltag mit unseren Kindern begegnet, was uns in unserer Ehe, in unserer Familie und im Glauben beschäftigt und auch das, was uns aus umwelt- und gesellschaftspolitischen Gründen wichtig ist.“

Seit wann gibt es „A Bullerbü Life“?

„A Bullerbü Life gibt es seit Januar 2015. Seit Juli 2015 gibt das englischsprachige Schwesterprojekt Living a Catholic Fairy Tale. Im November 2015 haben wir außerdem unser erstes Buch „Natürliche Familienplanung als Lebensentscheidung – ein Zeugnis“ veröffentlicht.“

Was begeistert euch so an Jesus?

„Jesus ist unser Bruder, Freund und Gott – er ist immer für uns da und er ist uns näher als sonst irgendjemand. Seine Liebe ist absolut und bedingungslos, er gibt uns die Kraft das Richtige zu tun und vergibt uns, wenn wir das Falsche tun. Wir können ihm folgen und vertrauen, er lässt uns nie allein.“

Habt ihr schon einmal eine Erfahrung mit Gott gehabt?

„Wir sind der festen Überzeugung, dass Gott immer bei uns ist und wir das auch erfahren können – und zwar in ganz alltäglichen Dingen. Wenn er uns die Kraft gibt geduldig zu bleiben, wenn unsere Kinder mittags oder abends nicht einschlafen mögen und wir ihn um seinen Beistand anflehen. Er begegnet uns in den Menschen, die uns begegnen und spricht durch sie zu uns. Er spricht durch die Bibel zu uns, wenn im Gottesdienst genau die Bibelstelle verlesen wird, die unsere brennendste Frage beantwortet. Er lässt uns Wunder erleben – das Wunder der Liebe, das Wunder des Lebens. In unseren Kindern werden beide Wunder jeden Tag sichtbar. Er heilt unsere Wunden und spendet uns Trost. Wenn wir nur die Augen offen halten, werden wir Gott jeden Tag auf’s Neue erleben.“

Wie hat diese Erfahrung euer Leben beeinflusst?

„Unsere Erfahrungen mit Gott lassen uns immer wieder staunen – und dankbar sein. Auf einem Herbstspaziergang sind wir ein Mal an Hagebuttensträuchern vorbeigekommen und auf einmal wurde uns bewusst, dass Gott einfach so für uns sorgt. Er lässt Früchte wachsen, die uns speisen können. Einfach so, einfach weil er uns liebt. Dafür sind wir dankbar – und wir staunen.“


Anmerkung: Das Interview gehört zu der Reihe: “Meine Geschichte mit Gott“.

Mehr zum Thema: Wir (das Anti-Aquarium zur Ehre Gottes) durften während ihrer Blogpause einen Artikel als Gastbeitrag auf dem Blog von „A Bullerbü Life“ veröffentlichen: „Ein neues Leben beginnt – Für dich und für mich“

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4 Gedanken zu “„A Bullerbü Life“: Familien-Themen aus christlicher Sicht”

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