Bla bla bla? – Gedanken zum Bibellesen

Bla bla bla bla bla du machst alles falsch bla bla bla erkenne es bla bla Gottes Zorn wird dich treffen bla bla bla.
So klingt die Bibel für Atheisten. Man kann nicht erwarten, dass andere genauso begeistert von Gottes Wort sind, wie man es selbst ist.  Besonders das alte Testament ist ziemlich abschreckend für „Außenstehende“: Gott, der die Plagen in Ägypten passieren ließ, Abraham seinen eigenen Sohn fast hätte opfern lassen , und die ganze Erde überflutete, sodass Noah eine Arche bauen sollte. Kein Wunder, dass die Menschen keine Lust auf „so einen“ Gott haben. Aber kennen sie denn auch die andere Seite Gottes?

Seine Schöpfung richtete sich schon früh gegen ihn. Eigentlich hätte er uns ganz vernichten können. Aber Gott ist barmherzig und bestraft uns, damit wir Gut von Böse unterscheiden können. Er hat Noah die Chance gegeben zu überleben, indem er eine riiieesiges Boot baut ⚓️ und auch Tieren das Überleben sichert. Was taten die restlichen Bewohner? Sie verspotteten Noah, erklärten ihn für verrückt. Nun, ich glaube, im Nachhinein hätten sie lieber mitgeholfen anstatt jämmerlich zu ertrinken.
Bei den Plagen das selbe…Gott gibt uns die Chance selbst zuerkennen, was gut und was schlecht ist, um dann vom schlechten Weg abzukommen.
Bleiben wir starrsinnig, müssen wir mit Maßnahmen rechnen, die uns unangenehm erscheinen.

RingGott weiß, was wir brauchen. Er will uns nicht im Käfig halten!! Er will uns vor Leid beschützen❤️ Die Bibel berichtet nicht nur von „Zorn, Hass und Verboten“ ! Besonders im neuen Testament wird die Barmherzigkeit und die Liebe Jesu zu uns Menschen deutlich.
Aus Christenverfolgern wie Saulus werden Prediger um Christus willen, wie Paulus. (Apostelgeschichte 8-12)
Eine Frau, die Ehebruch begann und gesteinigt werden sollte, wird DURCH JESUS freigesprochen 🙌 Vergebung steht im Mittelpunkt. Gott vergibt uns. Als Zeichen dafür: sein gekreuzigter Sohn!
Aus „bla bla bla“ wird plötzlich „Danke, das hab ich gar nicht gewusst, voll interessant.“

Mit welchen Gedanken lest ihr die Bibel?
Die innere Haltung hat Einfluss auf Erkenntnis (das Verstehen des Wortes)
Ich wünsche euch, dass ihr den Schatz der Bibel entdeckt. Amen🌸

 


Autorin der Andacht: Rapunzellen ist Christin, 16 Jahre alt  und aus einer freievangelischen Gemeinde. Sie veröffentlicht Andachten auf der Plattform “Instagram”. Sie gehört seit neustem zum Team des Anti-Aquariums zur Ehre Gottes. Ihre Andachten werden hier veröffentlicht. Das Bild war ihrem Instagram-Beitrag beigefügt. Der Bildtext heißt übersetzt: “Mit Gott sind alle Dinge möglich.”

 

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40 Gedanken zu “Bla bla bla? – Gedanken zum Bibellesen”

  1. Ich würde als Atheist gerne bemerken, dass der erste Absatz nicht so richtig akkurat wiedergibt, wie die Bibel für mich klingt. Sie klingt mehr… Naja, so wie die Edda, die Bhagavad Gita und die Ilias halt auch.
    Was mir an dem Post aufgefallen ist:
    “Die Bibel berichtet nicht nur von “Zorn, Hass und Verboten”“
    Gewiss. Nicht nur. Aber auch, oder? Ist das nicht sonderbar, wenn man sie für ein heiliges Noch hält?

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    1. Hallo Muriel,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Entschuldige die dumme Frage, aber wer sind denn Edda, Bhagavad, Gita und die Ilias?
      Und ja, du hast Recht: Die Bibel berichtet auch von Zorn, Hass und Verboten. Vor allem im Alten Testament. Und das ist ja gerade der Bruch: Viele Atheisten kennen nur das Alte Testament und wollen deshalb mit dem Gott, der dort beschrieben wird, nichts zu tun haben. Aber: Es gibt auch noch das Neue Testament. Und da ändert sich einiges: Jetzt geht es um Liebe und Vergebung. Das war vorher nicht möglich. Im Alten Testament hat Gott die Menschen für ihre Fehler noch bestraft. Und dann wird nach und nach klar: „Menschen machen Fehler. Das wird sich nie ändern.“ Und weil Gott die Menschen aber liebt, schickt er seinen eigenen Sohn (Jesus) auf die Erde, der dann für die Fehler der Menschen stirbt. Und so können die Menschen zu Gott kommen, weil ihre Fehler durch den Tod von Jesus vergeben werden.

      Wir freuen uns auf deine Antwort 🙂

      Liebe Grüße,

      Johanna

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  2. Die Edda ist ein alter nordischer Mythis, die Bhagavad Gita ist eine sehr zentrale hinduistische Schrift, die Ilias ist Homers Erzählung von der Eroberung Trojas.

    Dass viele Atheisten nur das Alte Testament kennen, würde ich bestreiten. Ich kenne ein paar Atheist(inn)en, und jede(r) davon kennt auch das Neue. Ich persönlich zum Beispiel finde es eher schlimmer als das alte, weil es die Idee der ewigen Verdammnis einführt, die meines Wissens im AT noch nicht auftaucht. Ich weiß aber natürlich nicht, wie ihr/du das jeweils deute(s)t, denn natürlich ist mir bekannt, dass verschiedene Christ(inn)en sehr unterschiedliche Auslegungen der Bibel für authentisch halten.
    Auch die Idee des stellvertrenden Opfertodes Jesu, die ja zentral für den Sinn des Neuen Testamentes ist, finde ich völlig inakzeptabel.
    Wie siehst du denn das? Hältst du selbst es für gerecht, wenn eine Person die Strafe für eine andere erleidet? Und wie siehst du überhaupt das Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament.
    Sicher hältst du das Alte auch für authentisch, und da frage ich mich, wie das dein Bild deines Gottes prägt.

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    1. Danke für die Erklärung, wer die von dir genannten Begriffe sind, mit denen ich bisher nichts anfangen konnte. Also ich muss sagen, dass ich das Alte Testament schlimmer finde. Im Neuen Testament werden die Lebensfragen geklärt. Wie etwa die: „Was kommt nach dem Tod?“ Eine Möglichkeit ist die von dir erwähnte „Ewige Verdammnis“. Aber: Das ist ja nicht die einzige Möglichkeit. Es gibt auch das Ewige Leben. Das man sogar vergleichsweise einfach bekommt: Durch den Glauben an Gott und die Vergebung der Sünden durch den Tod von Jesus. Und da kommt der von dir genannte Opfertod ins Spiel. Ich kann gut verstehen, wieso du ihn für inakzeptabel hältst. Es ist ja auch wirklich eine krasse Vorstellung, dass für unsere Fehler, jemand anderes stirbt. Aber ich finde, dass zeigt auch, wie sehr uns Gott liebt: Würde er uns blöd finden und es wäre ihm egal, was mit uns passiert, hätte er niemals seinen Sohn für uns sterben lassen. Aber es ist eben anders. Aus Liebe lässt er das geschehen. Und auch wenn der Tod und Jesu Kreuzigung anfangs vor allem schrecklich erscheinen, wird letztendlich alles gut: Nach drei Tagen steht Jesus von den Toten wieder auf, ist wieder lebendig. Er hat den Tod besiegt. Deshalb dürfen wir ja diese Hoffnung haben (zurück zum Anfang): Nach dem Tod hier auf der Erde ist nicht alles vorbei. Man muss sich eben nur entscheiden: Für oder gegen Gott. Und dann gibt es die oben genannten zwei Möglichkeiten.

      Das Verhältnis zwischen dem Alten und Neuen Testament ist schwer zu erklären. Ja, ich halte beide für authentisch. Ich finde, da wird eines ganz deutlich: Am Anfang, als Gott die Menschen erschafft, sagt er, dass er sie nach seinem Bilde macht. Also von den Wesenszügen so wie sich selbst. Wenn du jetzt an dein eigenes Leben denkst: Welche Emotionen hast du? Da gibt es Wut, weil du dich über irgendetwas ärgerst. Die hatte Gott auch, weil er den Menschen Regeln gegeben hat, z.B. die 10 Gebote, wie „Du sollst nicht stehlen“ und die Menschen das trotzdem gemacht haben. Vielleicht warst du auch schon mal eifersüchtig. Das war Gott auch, weil die Menschen Götzen gedient haben, anstatt ihm. Solche Emotionen, ebenso die Trauer, würde ich dem Alten Testament zuordnen. Aber es gibt ja auch noch andere Gefühle, die dann im Neuen Testament an Bedeutung gewinnen: Liebe: Deshalb musste Jesus für uns Menschen sterben, weil Gott uns liebt. Hoffnung: Auf eine bessere Zeit. Barmherzigkeit, Mitleid… All das macht Gott, genauso wie uns Menschen aus. Und ich finde es gut, dass er sich letztendlich für uns Menschen entschieden hat. Sorry, für den langen Text, Muriel 🙂

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      1. Danke für die ausführliche Erläuterung.
        Mich würde jetzt interessieren, ob du das generell so für okay halten würdest. Stell dir einen Richter vor, der einen Serienmörder vor sich hat, so einen richtig schlimmen Typen, dem die Höchststrafe droht. Und wenn dieser Richter nun sagen würde: „Aus Liebe verhänge ich hier gar keine Strafe. Stattdessen schicke ich meinen Sohn drei Tage in Einzelhaft, und wenn du das annimmst und an mich glaubst, dann bekommst du sogar noch eine Belohnung.“
        Ergäbe das für mich Sinn? Wäre das in deinen Augen ein guter Richter?
        (Die Problematik, dass Strafe für einen allmächtigen und allwissenden Richter von vornherein ein völlig unangemessenes Sozialisierungsmittel wäre, lasse ich der Einfachheit halber mal außen vor.)

        Wenn du jetzt an dein eigenes Leben denkst: Welche Emotionen hast du? Da gibt es Wut, weil du dich über irgendetwas ärgerst.

        Sehr wenig. Aber ja, klar. Weil ich Fehler mache. Weil ich die Folgen meiner Handlungen oft nicht abschätzen kann, weil ich nicht allwissend bin, und weil ich manche meiner Fehler nicht wieder gut machen kann, weil ich nicht allmächtig bin. Und ich ärgere mich, weil ich nicht perfekt bin, weil ich meine Gefühle nicht kontrollieren kann und mich meine Ohnmacht und Fehlbarkeit manchmal frustriert.
        Wie soll das auf einen allwissenden allmächtigen perfekten Gott übertragbar sein?
        Oder hältst du deinen Gott für genauso kindisch, fehlbar und unvollkommen wie dich und mich? Dann wäre die Geschichte natürlich in sich wieder schlüssiger.

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      2. Gerne 🙂 Ich verstehe was du meinst. Die Sache ist aber: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Für ihn ist jeder Fehler, eben ein Fehler. Er sagt nicht, dass es größere oder kleinere Fehler gibt. Jeder hat bei ihm eine zweite Chance verdient. Eben auch ein Mörder. Und das finde ich auch gut. Denn so hat jeder, egal was ihn vorher zu seinen schlimmen Taten gebracht hat, die Möglichkeit zurück zu kommen, den guten Weg zu gehen. Niemand muss für immer „schlecht“ sein. Klar ist das mit unserem menschlichen Verständnis schwer zu verstehen oder wie du es nennst inakzeptabel. Aber durch die Entscheidung für Gott verändert sich das eigene Leben auch. Der Serienmörder würde, wenn er sich dann bewusst für Gott entscheidet, nicht mehr töten. Sondern so handeln, wie Gott es gerne möchte.

        Ich halte Gott nicht für fehlbar, nein. Aber für emotional. Gefühle wie Wut, Trauer und Eifersucht kann man doch auch haben, wenn man unfehlbar ist. Wenn die Leute dich trotzdem verletzen. Dich verletzt es doch auch, wenn dich jemand schlecht behandelt. Das hat dann ja erstmal nichts mit deiner Fehlbarkeit zu tun. Bei uns ist quasi nur die Anzahl der Gründe, wieso wir diese Gefühle empfinden größer. Wenn man sich zum Beispiel wie du sagst, über seine eigene Fehlbarkeit ärgert. Das würde Gott ja zum Beispiel nicht.

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  3. Ich glaube, da haben wir uns missverstanden. Nicht die zweite Chance ist mein Problem, sondern die Strafe für eine andere Person. Du hast meine Frage insoweit auch nicht beantwortet. Würdest du diesen Richter für einen guten Richter halten? Oder meinetwegen auch anders: Inwiefern ist es ein gutes Urteil, eine dritte Person zu bestrafen für etwas, das ein anderer getan hat?

    Gefühle wie Wut, Trauer und Eifersucht kann man doch auch haben, wenn man unfehlbar ist. Wenn die Leute dich trotzdem verletzen.

    Eigentlich nicht. Wenn ich allwissend bin, und allmächtig, und das Universum geschaffen habe, dann ist da kein Raum für Fehler oder auch nur unvorhergesehene Ereignisse.

    Dich verletzt es doch auch, wenn dich jemand schlecht behandelt.

    Ja. Ich würde allerdings nicht auf die Idee kommen, diese Person dafür zu bestrafen oder gar ewig zu verdammen.

    Noch mal anders: Du denkst ja, wenn ich dich richtig verstehe, dass die ewige Verdammnis, also die Hölle, real ist. Und dass man ihr nur entgehen kann durch

    Durch den Glauben an Gott und die Vergebung der Sünden durch den Tod von Jesus.

    Findest du das gut und richtig so? Findest du das gerecht?

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    1. Okay. Aus menschlicher Sicht ist das schwer zu verstehen und nach unseren Maßstäben, wäre das kein guter Richter, weil das nicht in unser Gerechtigkeitsempfinden passt. In Gottes Augen ist das aber anders, weil er andere Maßstäbe anlegt. Und er sieht den Tod seines Sohnes für uns Menschen eben als einzigen Weg um die Menschen mit ihren Fehlern mit dem unfehlbaren Gott zu versöhnen.

      Zum zweiten Teil: Gott ist allwissend und allmächtig, ja. Der Grund wieso Fehler passieren können ist aber dieser: Als Gott den Menschen erschaffen hat, hat er ihm auch einen freien Willen gegeben. Und deshalb läuft in dieser Welt nicht alles so wie Gott es möchte. Weil der Mensch auch die Option hat, sich gegen Gott zu entscheiden. Und dann passieren Fehler, die Gott traurig und wütend machen.
      Und ja, mit Hölle und Himmel ist es so, wie du schreibst. Wir haben doch im Leben immer die Möglichkeit uns zu entscheiden: „Ja/Nein“, „Kaffee/Tee“, „Gut/Böse“… Und so ist es eben auch am Lebens Ende: Jeder muss sterben. Die Vorstellung finde ich persönlich schlimm. Aber: Das danach noch etwas kommt, finde ich gut. Und was ja ebenso zu unserem freien Willen passt: Ich kann selbst entscheiden, was kommt. Es liegt ja an dir, für was du dich entscheidest.

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  4. Aus menschlicher Sicht ist das schwer zu verstehen und nach unseren Maßstäben, wäre das kein guter Richter, weil das nicht in unser Gerechtigkeitsempfinden passt. In Gottes Augen ist das aber anders, weil er andere Maßstäbe anlegt.

    Das heißt dann doch aber, dass dein Gott nach unseren Maßstäben nicht gerecht ist. Worüber wir uns ja einig wären.

    Und deshalb läuft in dieser Welt nicht alles so wie Gott es möchte

    Dann ist der fragliche Gott ja aber nun mal nicht allwissend und allmächtig. Sondern bestenfalls noch sehr gut informiert und sehr mächtig.
    Oder wie? Dagegen spricht ja eigentlich auch nichts, wenn ich das richtig sehe. Meines Wissens steht nicht mal irgendwo in der Bibel, dass er über alle Omis verfügt.

    Aber: Das danach noch etwas kommt, finde ich gut. Und was ja ebenso zu unserem freien Willen passt: Ich kann selbst entscheiden, was kommt. Es liegt ja an dir, für was du dich entscheidest.

    Das stimmt ja aber nicht ganz. Ich kann mich ja nicht einfach entscheiden, ob ich zum Beispiel an diesen Gott glaube. Und ich kann mich nicht mal entscheiden, wie ich sein Handeln moralisch bewerte.
    Im Ergebnis findest du es aber jedenfalls gut und gerecht, dass mir die ewige Verdammnis zugeteilt wird, stimmt das so?

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    1. Nein, da missverstehst du mich. Wir finden es nur nicht gerecht, dass unsere Fehler genauso bewertet werden wie die eines Serienmörders, auch wenn wir denken, dass das was wir so machen, weniger schlimm ist. Und wieso sollte Gott nicht allmächtig sein, wenn wir Menschen die Fehler machen? Wir machen die doch aus unserem freien Willen heraus, den wir dank Gott haben. Und wie meinst du das: „Meines Wissens steht nicht mal irgendwo in der Bibel, dass er über alle Omis verfügt“?
      Du kannst dich doch entscheiden, ob du an Gott glauben willst oder nicht. Da du Atheist bist, hast du doch ganz klar Stellung bezogen. Gegen Gott. Klar, kannst du das jederzeit ändern, wenn DU möchtest. Du kannst dich ebenso entscheiden, wie du sein Handeln bewertest. Du kann auch mit ihm darüber sprechen, mit ihm diskutieren, beten. Auch Christen hadern mit manchen Entscheidungen, verstehen nicht alles, was Gott macht. Deshalb ist Christsein auch ein Prozess, man wächst im Glauben.
      Um zu deiner letzten Frage zu kommen: Ich finde es für dich persönlich nicht gut, die ewige Verdammnis wünscht man keinem. Die Vorstellung, dass so viele Menschen nicht an Gott glauben – auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis – macht mich sogar richtig traurig. Gut finde ich das definitiv nicht. Aber ihr habt doch die Chance euch zu entscheiden. Die ewige Verdammnis muss nicht euer Ende werden.

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  5. Nein, da missverstehst du mich. Wir finden es nur nicht gerecht, dass unsere Fehler genauso bewertet werden wie die eines Serienmörders, auch wenn wir denken, dass das was wir so machen, weniger schlimm ist.

    Nein. Also, doch, schon auch. Aber das war nicht das, worüber wir sprachen. Wir sprachen darüber, eine Person für etwas zu bestrafen, das sie nicht getan hat, und dafür und deshalb die Person, die es getan hat, straffrei zu lassen.

    Und wieso sollte Gott nicht allmächtig sein, wenn wir Menschen die Fehler machen?

    Weil wir seine Schöpfung sind. Und wenn seine Schöpfung sich nicht so verhält, wie er wollte, dann kann er nicht allmächtig sein.

    Und wie meinst du das: “Meines Wissens steht nicht mal irgendwo in der Bibel, dass er über alle Omis verfügt”?

    Ich meine damit, dass dort nach meiner Erinnerung nirgends jemand behauptet, der christliche Gott sei allmächtig und allwissend und rundum perfekt. Aber es ist lange her, dass ich sie gelesen habe, ich mag mich da täuschen.

    Du kannst dich doch entscheiden, ob du an Gott glauben willst oder nicht.

    Nein. Ich kann nicht einfach entscheiden, etwas zu glauben oder nicht. Kannst du einfach frei entscheiden, was du glaubst?

    Ich finde es für dich persönlich nicht gut, die ewige Verdammnis wünscht man keinem.

    Okay. Aber findest du sie gerecht? Findest du es angemessen und richtig, dass Menschen wie ich für einen Irrtum eine unendliche qualvolle Strafe erhalten?

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    1. Ich glaube bei Jesu Tod geht es um mehr als unser menschliches Gefühl nach Gerechtigkeit. Aber bei deinem Beispiel mit dem Serienmörder: Wir Menschen finden es natürlich nicht gerecht, dass jemand anderes für die Fehler von jemandem aufkommt. Aber umso krasser ist doch, dass Jesus für uns gestorben ist! Das war doch eine wahnsinnig krasse Entscheidung. Jemand ist für dich und mich gestorben, damit unsere Fehler sozusagen ausgelöscht sind. Das ist doch der Hammer!

      In der Bibel steht immer wieder, dass Gott allmächtig ist. Schon alleine am Anfang 1.Mose 35,11: „Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott“. Was mich jetzt aber neugierig macht: Du hast die Bibel gelesen? Wie kams? Und vor allem: Wieso hast du dich dann entschieden Atheist zu werden?

      Wie gesagt, Glaube ist ein Prozess. Du hast Recht: Von heute auf morgen kann ich mich nicht einfach so entscheiden. Aber ich kann mich entscheiden, ob mein Ziel ist, mich für Gott zu entscheiden. Und wenn dem so ist, dann kann ich alles mir mögliche dafür tun, um das Ziel zu erreichen: Beten, mit anderen Christen sprechen, in den Gottesdienst gehen, die Bibel lesen… Da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten, Gott ein Stück näher zu kommen.

      Gerecht ist da auch wieder schwierig zu sagen. Vor allem liegt das nicht in meiner Macht, da ich letztendlich nicht der Richter, sondern auch nur ein einfacher Mensch bin – mehr nicht. Auch Christen sind nicht bessere Menschen. Wir alle sind Menschen und müssen uns vor Gott verantworten. Und was dich persönlich angeht, kann ich noch viel weniger über dich sagen, weil ich nicht weiß, wie du lebst, was du machst. Ich weiß ja quasi gar nichts von dir, außer dass du Atheist bist. Die unendlich qualvolle Strafe ist definitiv sehr hart, ja. Und keiner will sie gerne haben. Aber: Das ist ja auch nichts, was dir einfach mal morgen plötzlich passiert. Sondern du hast dein Leben lang Zeit dich zu entscheiden. Die schönere, aber leider utopische Vorstellung wäre: Alle kommen in den Himmel und alles wird gut. Aber – und das habe auch ich nicht so entschieden – geht es nun mal über die einfach Frage: „Für oder gegen Gott“.

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      1. Das ist doch der Hammer!

        Ja. In der Tat.
        Und magst du mir noch erklären, inwiefern es irgendwie Sinn ergibt? Ich meine, das müsste doch jetzt die Gelegenheit für dich sein. Du kannst ja quasi meine Seele retten, indem du mich davon überzeugst, dass dieser stellvertretende Opfertod eine feine Sache ist. Möchtest du?

        chon alleine am Anfang 1.Mose 35,11: “Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott”.

        Ach guck. Hatte ich vergessen. Sieht man wieder das mit der Fehlbarkeit. Danke!

        Was mich jetzt aber neugierig macht: Du hast die Bibel gelesen? Wie kams?

        Ich hatte viel Gutes davon gehört und wollte mir ein eigenes Bild machen.

        Wieso hast du dich dann entschieden Atheist zu werden?

        Wie schon gesagt: Das entscheide ich nicht einfach.
        Trotzdem ist die Antwort recht übersichtlich: Ich sehe keine Gründe, an einen Gott zu glauben. Deshalb glaube ich an keine Götter.

        Aber ich kann mich entscheiden, ob mein Ziel ist, mich für Gott zu entscheiden.

        Aber das gibt doch nur dann Sinn, wenn ich schon glaube, dass das eine gute Entscheidung ist. Du entscheidest dich doch auch nicht einfach mal, dass jetzt dein Ziel ist, an Krishna zu glauben und ihm nachzufolgen. Du musst erst davon überzeugt sein, dass an Krishna irgendwas dran ist. Oder wie?

        Gerecht ist da auch wieder schwierig zu sagen. Vor allem liegt das nicht in meiner Macht, da ich letztendlich nicht der Richter, sondern auch nur ein einfacher Mensch bin – mehr nicht.

        Was in deiner Macht liegt, ist ja eine andere Frage. Aber du bist ja entweder der Meinung, dass die ewige Verdammnis für die, die ihr anheim fallen, eine gerechte Sache ist, oder du bist es nicht.

        Und was dich persönlich angeht, kann ich noch viel weniger über dich sagen, weil ich nicht weiß, wie du lebst, was du machst.

        Spielt das denn eine Rolle? Oben hast du geschrieben, dass eh alle Menschen vor deinem Gott gleich sind, und es nur darauf ankommt, ob sie an ihn glauben und Jesu Opfer annehmen.
        Ich glaube nicht, und ich kann dieses Opfer nicht annehmen, weil ich es für moralisch falsch halte.

        Aber – und das habe auch ich nicht so entschieden – geht es nun mal über die einfach Frage: “Für oder gegen Gott”.

        Und ich verstehe eben nicht, wie man als anständiger Mensch jemanden verehren kann, der alle auf Ewigkeit verdammt, die nicht für ihn sind. Wie kriegst du das mit deinem Gewissen überein?

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      2. Dein Zynismus ist durchaus zu spüren. Natürlich würde ich mich freuen, wenn du dich für Gott entscheidest. Ich kann dir nur helfen, entscheiden musst du dich schon selbst. Gott opfert sich ja quasi selber. So sehr liebt er dich. Ich kann dich vermutlich nicht überzeugen, da du daran glauben musst. Dagegen argumentieren kann jeder, klar. Bist du nicht der erste. Man muss Gott einfach erleben, langsam vertrauter mit der ganzen Sache werden und dann versteht man nach und nach.

        Ich muss sagen, dass immer wenn man sich einsam fühlt, ein Problem hat oder traurig ist oder die eigene Situation hoffnungslos scheint und man niemanden hat um darüber zu reden, es wirklich ein schönes Gefühl ist, Gott zu haben. Man kann mit ihm über alles quatschen. Für mich persönlich sieht nach so einem Gespräch die Situation gar nicht mehr so ausweglos aus. Man muss Gott nur vertrauen. Und dass du nicht mehr weißt, was in der Bibel steht, macht dich nicht fehlbar. Und immerhin hast du sie als Atheist gelesen, das ist eher bemerkenswert.

        Die Entscheidung für Gott und die Überzeugung hängen klar miteinander zusammen, auf jeden Fall. Das heißt aber nicht, dass du es nicht versuchen kannst mit Gott. Plauder doch einfach mal mit ihm um herauszufinden, ob es ihn wirklich gibt. Einfach die Augen schließen und losreden: Laut oder leise. Und dann musst du einfach nur still sein und zuhören. Lass dich überraschen, was dann passiert 🙂

        Zum letzten Absatz: Du siehst das super negativ. Klar, kann man den Glaube von vielen Seiten sehen. Ich sehe das aber eher so: Du hast die Chance gerettet zu werden, du musst sie nur ergreifen. Ich sehe die positive Seite und weniger die Verdammnis.

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    2. Ich habe mir alles durchgelesen, aber konnte nur unter diesem Beitrag auf „Antwort“ klicken.
      Ich möchte zunächst mal sagen, dass dieser Dialog oder Diskussion super ist, findet man selten. 🙂

      Nun meine Meinung zu manchen Themen:
      Ich kann beide Seiten nachvollziehen, da ich am Anfang meines Lebens Geschichten über Gott spannend fand, dann aber vom Glauben abgefallen war und ihn dann auf eine andere Weise ganz neu für mich entdeckt habe.
      Das was über das Alte Testament gesagt wurde stimmt, da gibt es einige Konfliktpunkte, aber genau aus diesem Grund gibt es ja das Neue. Jesus hat gesagt: „Ja, es gibt die 10 Gebote, aber ab heute gilt nur noch ein Gebot, welches alle anderen einschließt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“
      Jesus kam auf die Erde um das „Alte Testament“ abzulösen. Davor kannten die Menschen Gott nur von den Erzählungen der Propheten, sie hatten aber keinen wirklichen persönlichen Bezug.. Deshalb gab Gott ihnen Regeln, doch die braucht es nun nicht mehr.
      Dazu würde ich noch gerne sagen, dass wir oft Jesus als den Sohn Gottes sehen. Stimmt auch, aber Jesus ist Gott. Er ist nicht ein Sohn wie wir Menschen es kennen. Nein, durch Jesus hat Gott Leid, Angst, Tod selbst erfahren. Das ist die Trinität. Gott ist Gott, Jesus und der heilige Geist. Es sind nicht verschiedene Persönlichkeiten.
      Und zudem: Die Bibel ist kein Buch das von Gott verfasst wurde, sondern durch die Hand der Menschen.
      Ich finde es auch problematisch solche Fragen wie die mit dem Richter zu beantworten, denn wir leben in einer Gesellschaft in der die biblischen Werte nicht gelebt werden. In einer Welt in der jeder das Gebot der Liebe praktiziert, vielleicht wäre der Mörder nie zu einem Mörder geworden? Also würde dieser Konflikt erst gar nicht aufkommen. Das ist das Ziel. Gottes Reich auf Erden zu bringen. Denn es gibt Unterschiede zwischen diesem Reich und unserer irdischen Welt.

      Zum Thema Hölle: Es gibt viele Bilder: Feuer, Qualen, ewige Verdammnis. Ich sehe die Hölle anders. Menschen die sich bewusst gegen Gott entscheiden leben logischerweise entfernt von ihm. Das ist im christlichen Glauben Strafe genug. Wer ein Leben ohne Gott lebt ist verloren, er eifert lediglich irdischen Zielen nach, doch sein Leben wird niemals so ausgefüllt sein, wie mit Gott. Er mag erfolgreich sein, vielleicht reich, genießt gesellschaftliches Ansehen, doch das sind irdische Dinge und interessieren Gott nicht und sie füllen meiner Meinung nach uns Menschen auch nicht wirklich aus. Da gibt es mehr.
      Und das liegt daran, dass Gott ein persönlicher Gott ist. Die Bibel gibt Anhaltspunkte Gott kennenzulernen, aber erst der persönliche Umgang mit ihm lässt ihn uns besser kennenlernen und das möchte Gott auch.
      Glauben heißt demnach auch nicht, dass wir daran glauben, dass er existiert. Es ist eher eine Art Vertrauen, eine Hoffnung. Glauben im deutschen Sprachgebrauch und Glauben im biblischen Sinne sind nicht identisch meiner Meinung nach.
      Um mit Gott eine wirkliche Beziehung aufzubauen muss man sein Ego ablegen, man muss sich ihm hingeben. Damit haben wir alle die größten Probleme. Wieso sollte jemand anderes MEIN Leben bestimmen oder wieso sollte ich mich jemandem unterordenen, vor allem jemanden, der sich mir nicht zeigt?!. Doch das Vertrauen zu und auf ihn macht dies möglich. Ich weiß, dass Gott viel besser weiß was für mich gut ist als ich selbst. Deshalb lasse ich ihn an das Steuerrad meines Lebens und nehme selbst den Sitz des Beifahrers ein.
      „In deine Hände lege ich mein Leben“.
      In Diesem Sinne,
      lieben Gruß 😉

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      1. Die Propheten sagten, dass jemand kommen wird um sie zu erlösen. Jemand wird das Reich Gottes verkünden und auf die Erde bringen. Ich denke dass sich Jesus auf diese Prophezeiungen beruft.
        Zudem sagt er ja, dass jedes Gebot eingehalten werden muss. Dies widerspricht nicht meiner Aussage, denn wie gesagt: Wenn die Liebe das wichtigste Gebot ist und man sich daran hält, dann hält man sich ganz automatisch auch an die anderen.

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      2. Naja. Ich halte das für eine sehr gewagte These, aber ich glaube, wir lassen das mal so stehen, weil ich mir für uns beide wenig Gewinn aus dieser Diskussion verspreche.

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    3. Weißt du Muriel es ist nicht gerecht wenn jemand die Strafe für jemand anderes auf sich nehmen muss. Doch hier beim Opfertod Jesu am Kreuz verhält es sich anders, denn Jesus hat diese Strafe freiwillig auf sich genommen, stellvertretend für jeden einzelnen Menschen. Er musste das nicht tun, aber er hat es aus Liebe getan für dich ganz persönlich damit du eben nicht Verdammt wirst. Gott hat uns damit eine Möglichkeit gegeben der ewigen Verdammnis zu entgehen. Gott liebt dich und er will dich!

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      1. Ja gut.
        Aber was soll denn der Sinn einer Strafe sein, die jemanden trifft, der sie gar nicht verdient hat, und die deshalb dann denen erlassen wird, die sie verdient hätten?

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    4. Hallo Muriel! Es gibt einen besonderen Ausdruck für diese Liebe die der Herr Jesus am Kreuz für dich erbracht hat: Erbarmen! Etwas das man sich nicht verdienen kann. Es ist sein freies Geschenk das er dir anbietet. Die Gerechtigkeit Gottes verlangt das man für die Sünde mit dem Tod bestraft wird. Also ist Gott selbst als Mensch gekommen aus Erbarmen zu dir um diese Strafe auf sich zu nehmen damit du leben kannst. Komm ins Licht Bruder :-)!

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      1. Meine Frage ist doch aber, warum die Gerechtigkeit Gottes das verlangt. Welchen Sinn soll diese Strafe haben? Und was ist das für eine Gerechtigkeit, die zwar verlangt, dass irgendwer stirbt, der aber egal ist, wer?

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  6. Hallo Muriel,

    „Und was ist das für eine Gerechtigkeit, die zwar verlangt, dass irgendwer stirbt, der aber egal ist, wer?“

    ich glaube Gott ist nicht nur allmächtig, allwissend, sondern auch HEILIG ist. Heilig ist ein schwer zu definierendes Wort. Man kann es umschreiben, dass Gott ohne Fehler vollkommen rein ist. Das Problem ist, dass ich als Mensch eben nicht heilig bin, sondern immer wieder Fehler mache, und nicht so bin wie Gott (voller Liebe für andere), das nennt man Zielverfehlung (bibl. „Sünde“). Weil Gott so groß und heilig ist, passe ich als Sünder nicht mehr zu ihm. Es ist schwer das zu beschreiben, aber ich stelle es mir ein wenig vor wie Licht und Dunkelheit oder auch Feuer und Wasser-das passt einfach nicht zusammen. Weil wir nicht so handeln, wie Gott es möchte (das ist möglich aufgrund des freien Willens) können wir nicht mehr zu ihm kommen, sondern verdienen den Tod. Aber weil Gott Dich so liebt ist Jesus für dich gestorben und hat Deine Strafe bezahlt. Dadurch kannst Du ewiges Leben haben und zu Gott kommen. Das ist eigentlich nicht gerecht (im hießigen Recht), weil meine Strafe eigentlich der Tod ist, sondern es ist Gnade oder Erbarmen (s.o.) – Ein Geschenk, das man sich nicht verdienen kann. Es gibt so viele Religionen, wo Menschen versuchen zu Gott zu kommen: Im Islam durch die 5 Säulen (Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten, Pilgern nach Mekka) oder im Hinduismus, wo Menschen furchtbare Angst vor den Göttern haben und sie milde stimmen wollen. Aber ich glaube, dass keiner von sich aus zu Gott kommen kann, sondern Gott liebt dich und er hat Deine Schuld, deinen Verdienst auf sich genommen und bezahlt. Ich werde bei Gott sein, aber nur, weil er für mich am Kreuz gestorben ist – denn ich schafe es nicht, aber er hat es vollbracht.
    In Jesu Namen, Amen.

    Liebe Grüße
    Benjamin

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    1. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erklären, was ich daran alles schlimm und unverständlich finde, und ich denke nicht, dass es einen von uns weiter bringen würde, wenn ich es versuchte, deswegen belasse ich es dabei, dass du in meiner Wahrnehmung meine Frage nicht beantwortet hast, sondern nur noch mal das erzählt, was meine Frage ausgelöst hat.
      Trotzdem danke für den Versuch. Ich wünsch dir alles Gute. Sehr dringend.

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      1. Hallo Muriel! Um deine Frage zu beantworten: der Grund warum die Gerechtigkeit Gottes diese Strafe, also den Tod, verlangt ist, weil Gott heilig ist und keine Gemeinschaft mit Sünde haben kann. Tod bedeutet Ewige Trennung von Gott bei vollem Bewusstsein. Da er uns jedoch liebt und Gemeinschaft mit uns haben möchte hat er seinen Sohn gesandt der ohne Sünde war damit er die Strafe auf sich nahm und sein Blut deckt unsere Sünden zu. Das heisst wenn Gott auf dich schaut, dann schaut er auf das Blut das Jesus für dich vergossen hat und er kann in Gemeinschaft mit dir treten wenn du ihn lässt und das Opfer für dich annimmst. Jesus hat auch für uns das Gesetz erfüllt und seine Auferstehung bringt uns den Freispruch und deshalb werden auch wir zum Ewigen Leben auferstehen die wir an ihn glauben. Es kann auch nur ein sündloses Opfer die Strafe für unsere Sünden auf sich nehmen deshalb kann es auch nicht irgendwer tun.
        Gott segne dich!

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  7. Ja. Danke. Wie gesagt, ich finde es ziemlich erschütternd, dass so offensichtlich nette Leute wie ihr hier sowas gut heißen könnt, aber ich schätze, wir alle haben und machen unsere Fehler, ich ja auch, und manche von denen sind halt erschütternd.

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  8. Hallo Muriel,

    Ich möchte hier einmal ein aktuelles Beispiel anfügen. Wenn Griechenland pleite ist und Geld an die EU zahlen muss, ist der dann egal, ob die Bürger oder die Banken zahlen? Wenn Du insolvent bist, interessiert dann deine Gläubiger, ob Du oder Dein Vater Deine Schulden bezahlt? – Ich glaube, in den beiden Fällen ist es egal, wer bezahlt. Angenommen ich hätte ein Auto beim Einparken beschädigt, auch hier ist es egal, wer bezahlt, solange jemand bezahlt.
    Für alle Fehler und Sünden meines Lebens hat Jesus Christus bezahlt. Er wurde nicht einfach von Gott dazu verdonnert, sich ans Kreuz schlagen zu lassen, sondern er hat FREIWILLIG ja dazu gesagt, weil er DIch liebt. In den oberen Beispielen kam immer heraus, dass es egal ist, wer bezahlt. Warum sollte es bei Jesus ander sein? Ich habe den Tod (Trennung von Gott) verdient und Jesus hat für mich bezahlt. Meine Strafe wurde erfüllt, nur nicht von mir. Das ist alles.

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    1. Diese Gleichsetzung von finanzieller Verbindlichkeit und Strafe für ein Vergehen gehört zu den Beispielen moralischer Wurstigkeit, die mich an der Argumentation mancher Christen am meisten erschrecken.
      Siehst du wirklich keinen entscheidenden Unterschied?

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  9. Doch ich sehe einen Unterschied bei der Härte der Vergehen. Aber wo ist das Problem, wenn Jesus FREIWILLIG meine Strafe bezahlt – aus Liebe?

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    1. Vergehen? Wo ist denn das Vergehen bei einer finanziellen Schuld? Also siehst du den Unterschied wirklich nicht? Oder wie?
      Das Problem ist, dass eine Strafe eben was völlig anderes ist als ein Geldbetrag, den ich jemandem schulde. Solange wir uns darüber nicht klar werden, können wir nicht weiter kommen.

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      1. Ich hatte das beispiel mit den finanzen nur gebraucht, um folgende schlussfolgerung zu veranschaulichen:
        Sind wir uns einig, dass es egal ist, wer die schulden eines schuldners bei den gläubigern bezahlt, solange die schulden bezahlt werden? Warum sollte es bei einer strafe (du hast recht, eine strafe ist etwas anderes als schulden) in unserem fall anders sein? Klar, wenn jemand einen anderen umbringt, ist es der familie nicht egal, wenn jemand anderes als der mörder bestraft wird. Die Strafe der Sünde ist nach der bibel der Tod, weil wir nicht zu Gott kommen können. Hier geht es aber nicht um angehörige eines mordopfers, sondern um gott. Gott will, dass keine menschen verloren gehen, sondern dass ALLE gerettet werden. Das ist aber aufgrund der Sünde nicht möglich, da der sünder nicht zu gott passt, d.h. nicht die strafe ist entscheidend, sondern die sünde. Denn ohne sünde gibt es keine strafe. Am kreuz hat jesus also streng genommen meine sünden auf sich genommen- d.h. ich bin ohne sünde und kann zu gott kommen. ich denke, wir sind uns azch einig, dass es für Angehörige eines mordopfers nicht egal ist, wer bestraft wird, aber hier geht es darum, dass die sünde vom menschen vergeben wird

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      2. Sünde bedeutet ja zielverfehlung, also nicht so zu leben, wie es gottes plan ist, d.h. Sünde geht gegen gott. Wenn es also für gott in ordnung ist, dass jesus unsere sünden vergibt, soll das ungerecht sein?

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      3. Hach. Ich glaube, unsere Vorstellungen liegen auf so vielfältige Weise so weit auseinander, dass wir hier nicht weiter kommen. Ich wünsche dir alles Gute.

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